Hautkrebs tritt immer häufiger auf (140.000 Neuerkrankungen pro Jahr allein in Deutschland), kann aber in fast allen Fällen geheilt werden. Voraussetzung für eine optimale Behandlung ist jedoch eine rechtzeitige Diagnosestellung.

Bei ca. 10 % der Fälle handelt es sich um den schwarzen Haut­krebs, das maligne Melanom. Viel häufiger liegt ein weißer Hautkrebs vor (Basalzellkarzinom oder Platten­epithelkarzinom).

Rechtzeitig erkannt, ist Hautkrebs fast  immer heil­bar. Daher spielt die Vorsorgeuntersuchung mit früher Diagnosestellung in der Dermatologie eine wichtige Rolle.

Die empfohlenen Untersuchungsintervalle richten sich nach dem jeweiligen Risikoprofil des Patienten. Hauttyp, Anzahl und Art der Pigmentmale sowie das Sonnenverhalten bestimmen dieses Risiko. Dieses Risikoprofil wird bei der ersten Untersuchung erstellt.

Moderne computergestützte Dokumentationen (Fotofinder) ermöglichen es, Hautveränderun­gen exakt einzustufen. Hierdurch können unnötige Ope­ra­tio­nen vermieden und notwendige Operationen präzisiert werden.

Sollte doch einmal operiert werden müssen, so werden heute schonende operative Verfahren eingesetzt.

Auch nichtoperative Therapien  wie bestimmte immunaktivierende Lokaltherapien sowie spezielle Lichttherapien (Photodynamische Therapie) und Laserverfahren werden eingesetzt.

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